Waldkind werden

Aufnahme neuer Kinder in den Waldkindergarten

Grundsätzlich nehmen wir Kinder von drei bis sechs Jahren aus der Gemeinschaft und der umliegenden Region auf, wobei wir Geschwisterkinder bevorzugt behandeln. Wir möchten Kindern und ihren Eltern ermöglichen, die gesamte „Bildungslaufbahn“ des Kindes an einem Ort zu verbringen, an dem sie sich von innen entwickeln können. Deshalb vergeben wir freie Plätze auch bevorzugt an Familien, die ihre Kinder nach dem Kindergarten an der Schule für freie Entfaltung anmelden möchten.

Der zeitliche Einstieg erfolgt nach Absprache und kann auch während des Kindergartenjahres erfolgen. Um den Kindern ihre erste Zeit zu erleichtern finden im Winter i.d.R. keine Eingewöhnungen statt.

Aufnahmeprozedere und -bedingungen: Beide Elternteile müssen entweder an einem „Basiskurs Lernen von Innen“ oder an der „Schulerfahrungswoche“ teilnehmen und im Waldkindergarten hospitieren. Im Frühjahr jedes Jahres entscheidet das pädagogische Team, ob eine Aufnahme als förderlich für das Kind und die Kindergarten- und Schulgemeinschaft eingeschätzt wird und spricht eine Empfehlung an den Träger aus.

Was braucht es von den Eltern?

Der Schritt in den Kindergarten ist oft die erste institutionelle Betreuung eines Kindes. Eltern brauchen Vertrauen, dass ihr Kind im Waldkindergarten und mit der non-direktiven Begleitung an einem Platz ist, der der Entwicklung ihres Kindes dient. Entgegen der Schule werden an das Kind im Kindergarten meist noch keine großen Erwartungen gestellt. Gleichzeitig geschehen bis zum sechsten Lebensjahr wesentliche Erfahrungen, die „Boden“ für den weiteren Lern- und Lebensweg des Kindes sind und Einfluss nehmen auf die Fähigkeit in einer Balance zwischen Individualität und Kooperation die eigenen Lernerfahrungen zu machen.

Eltern brauchen deshalb die Bereitschaft sich mit Fragen von Entwicklung, Begleitung und der Reflexion ihrer eigenen Lern- und Erziehungskultur auseinanderzusetzen. Sie brauchen die Bereitschaft zum intensiven Austausch mit den Lernbegleiterinnen und den anderen Kindergarteneltern. Regelmäßig finden Elternabende und Einzelgespräche statt. Zu dem regelmäßig stattfindenden Schulelternkreis sind auch Kindergarteneltern eingeladen. Von Eltern wird die Teilnahme an Arbeitseinsätzen, z.B. zur Platzgestaltung erwartet, aktuell ca 4x jährlich, aktuell pro Woche eine Stunde Mitarbeit in der Schule erwartet (Wochenputz o. ä.).

Die wichtigste Voraussetzung für Eltern ist es, dass diese voll auf die Selbstlernkräfte ihres Kindes vertrauen und eine Lernkultur suchen, die darauf baut. Dazu gehört es die Werte mitzutragen, die dem Kindergartenkonzept und der Gemeinschaft Tempelhof zugrunde liegen. Wir erwarten, dass sie sich mit unserem Konzept auseinandergesetzt haben und dies aktiv umsetzen und mittragen wollen.

Kindergartenbeiträge

Der monatliche Kindergartenbeitrag beträgt 200 € plus 10 € Essensgeld pro Monat. Für Geschwisterkinder gibt es einen Rabatt.

Aktuelles

  • Tempelhof News Herbst 2023

    Es ist mal wieder an der Zeit euch über die Entwicklungen am Tempelhof im Herbst Newsletter zu berichten. Es gibt eine reiche Ernte und wir freuen uns, euch an den Ereignissen und weiteren Plänen teilhaben zu lassen. Der Herbst lädt dazu ein genüßlich zu stöbern.

  • Musik-Projekt „AUSSAAT“

    Das Projekt „Aussaat“ beschäftigt sich mit Natur und zeitgenössischer Musik. Es umfasst vier Konzerte, vier musikalische Workshops und eine Klanginstallation im Gewächshaus. Es wurde von der Regisseurin Anna Peschke und ihrem Team konzipiert. Hier geht’s zum Programm.

  • Schule für freie Entfaltung feiert 10 Jahre!

    Am 4.10. war für die SchülerInnen eine große gemeinsame Schnitzeljagd und eine Theateraufführung „Das kleine ich bin ich“ geboten. Abends wurden die Gründerjahre Revue passiert. Der Festakt am 5.10. bot ein reiches Programm mit u.a. einem Film, einem Einblick aus 10 Jahren freie Schule.

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