Pädagogische Ausrichtung

Unser Waldkidergarten und die Schule möchte Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg der Potentialentfaltung begleiten und mündige, authentische, zukunftsfähige und für sich und ihre Mitwelt verantwortliche junge Bürger:innen hervorbringen.

Unsere pädagogische Grundhaltung geht „vom Kinde aus“. Nicht die Vermittlung von Lernstoff und wie der am besten in die Köpfe der Kinder kommt, ist unsere Leitfrage, sondern wie ein Umfeld beschaffen sein muss, damit ein Kind seine kreativen Potentiale entfaltet, sich Wissen und Können aneignet und zu einer eigenständigen, sozial kompetenten und verantwortungsbewussten Persönlichkeit heranreift. Lernen ist eine Eigenaktivität des Menschen. Das Prinzip der Selbsttätigkeit ist grundlegend für das Lernen in unserem Waldkidergarten und der Schule. Lehren durch Erwachsene wird konsequent durch ein vom jungen Menschen selbst gesteuertes Lernen ersetzt. Als Erwachsene sind wir da, um die Kinder liebevoll und mit Respekt für ihre eigene Entwicklung zu begleiten, in Beziehung mit ihnen zu sein, ihre Gefühle anzuerkennen, Grenzen zu setzen, Sicherheit zu geben und ihre Selbstverantwortung für das eigene Lernen zu stärken. Basis dafür ist die grundlegende Akzeptanz des Rechtes eines Kindes auf Persönlichkeit und Souveränität.

Lernen heißt entdecken, aktiv handelnd die Welt verstehen. Es geschieht in der Auseinandersetzung mit der Mitwelt. Aufgabe der Erwachsenen ist, durch eine vorbereitete, entspannte Umgebung eine Vielfalt von Lernerfahrungen zu ermöglichen und durch das Vorleben von Haltungen und Werten Kindern und Jugendlichen eine Orientierung zu geben.

Lernen braucht emotionale Sicherheit und verlässliche soziale Bindungen. Aufgabe der Erwachsenen ist es, Kindern ein verlässliches Beziehungsfeld zu gewährleisten, in dem die Menschen einander wichtig sind. Kinder und Jugendliche werden akzeptiert mit ihren eigenen Lerninteressen, ihrem eigenen Lerntempo, ihrem eigenen Lernstil, kurz: In ihrem eigenen Leben und dessen Entfaltungsprozessen.

So eignen sich Kinder und junge Menschen in der selbstgesteuerten Auseinandersetzung mit ihrer Mitwelt nicht nur Kulturtechniken, intellektuelles Verständnis, soziale und kommunikative Fähigkeiten an, sondern entwickeln und vertiefen möglicherweise auch Interessen und Fertigkeiten, die im üblichen Schulkontext keine Chance hätten.

Als Mitglied im Bundesverband der freien Alternativschulen stimmen wir mit der Resolution „Bildung ist politisch“ überein: Download

Aktuelles

  • Tempelhof News Sommer 2026

    Im Newsletter im Sommer 2026 zeigen wir, wie wir Frieden, Wandel und Miteinander leben – von der Schule über die Dorfentwicklung bis zur Wärmewende.

  • Klassik am Tempelhof

    19. Juni, 20 Uhr in der KulturKapelle am Tempelhof.

    Das Kolmar-Quartett spielt Werke von Fanny Hensel und Bela Bartok.
    Es wird eine Einführung zu den Werken geben.
    Eintrit frei, um Spenden wird gebeten.

  • Start Helferwochen

    Wir laden herzlich dazu ein, durch einen zeitweisen Aufenthalt als helfender Gast am Tempelhof unser Gemeinschaftsleben zu erfahren!

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