Die Leistung eines Kindes gründet auf dessen natürlichem Forschungsdrang und dem Einssein mit seinem selbstgewählten Tun. Dies entzieht sich einer Bewertung. Eine Beurteilung von Außen hieße, das Kind von seinem Selbstverständnis weg auf eine äußere Instanz hin auszurichten. Der innere Drang des Kindes zu forschen, könnte so leicht überlagert werden vom Ringen um Lob und Anerkennung.

Eine Bewertung in Form von Noten gibt es an unserer Schule nicht. Statt dessen erhalten die Kinder von den LernbegleiterInnen Rückmeldungen zu ihrer Arbeit während des Lerngeschehens. Anstelle von Beurteilungen werden laufend Gespräche zwischen Kindern und Erwachsenen stattfinden, welche die persönliche Entwicklung und den aktuellen Entwicklungsstand festhalten ohne zu werten. Auch Sammlungen von Arbeiten der Kinder, Portfolios, Projektbeschreibungen, Selbstkontrolle durch entsprechendes Lernmaterial geben den Kindern Rückmeldungen über ihre Entwicklung.

Die LernbegleiterInnen führen regelmäßig Protokoll über Aktivitäten, Lernverhalten und Sozialverhalten der SchülerInnen. Daraus werden Kompetenzraster erstellt, welche die Grundlage für Jahresberichte und Elterngespräche bilden. Aus ihnen lassen sich bei Bedarf (z.B. Schulwechsel wird angestrebt) auch Notenzeugnisse erstellen.

Schulabschlüsse (Hauptschule, Werkrealschule) können die SchülerInnen durch eine Schulfremdenprüfung erwerben. Die LernbegleiterInnen unterstützen bei der Prüfungsvorbereitung.