Informationen für Interessierte
Zehn Jahre lang wurde der Aufbau unseres Waldgartens aus Mitteln der grund-stiftung am Tempelhof gefördert. Der essbare Waldgarten ist ein nach tropischen Vorbildern gestaltetes, mehrstufiges Anbausystem im Sinne der Permakultur. Er besteht aus Obstbäumen, Wildobst und Beerensträuchern sowie essbaren Gemüse-Stauden, Kräutern und sich versamenden Nutzpflanzen als Unterpflanzung. Dieses Anbausystem wurde zehn Jahre lang am Tempelhof aufgebaut und erprobt. Ziel war es, eine robuste, vielfältige und langfristig pflegeleichtere Ergänzung zu einjährigen Gemüseanbausystemen zu schaffen – mit besonderem Fokus auf:
- schneller Lern- und Ertragsfähigkeit durch mehrjährige Stauden und essbare Wildpflanzen
- sichtbarer, erlebbarer Bildungs- und Demonstrationswirkung
- Beiträgen zu Biodiversität, Bodenbedeckung und Resilienz in der Fläche
- gemeinschaftlicher Nutzung (Ernte, Verarbeitung, Kursangebote, Erfahrungsaustausch)
Nun ist die Förderung abgeschlossen und in einem Abschluss- und Erfahrungsbericht sind die Erkenntnisse daraus dokumentiert. Wie waren die Ausgangslage und der Aufbauprozess, was ist besonders gut gelungen und was hat sich als ungünstig erwiesen und was kann man daraus lernen?
Hier könnt ihr die Abschlussberichte der Tempelhof Stiftung zum Waldgartenprojekt 2015-2025 herunterladen: Abschlussbericht Waldgarten und Erfahrungsbericht zur Entwicklung des Waldgartens.
Wer gerne gleich in der Praxis von den Erfahrungen lernen möchte, kann dies im Workshop „Essbarer Waldgarten“ (12.-14. Juni) tun. Hier werden theoretische Grundlagen und praktische Anwendung vermittelt, die zuhause in der eigenen Selbstversorgung umgesetzt werden können. Es sind noch Plätze frei. Hier geht es zum Kurs und zur Anmeldung.







