Als ich vor ein paar Monaten zum ersten Mal vom Tempelhof hörte, war es, als würde mich etwas von Innen heraus mit aller Kraft an diesen Platz ziehen wollen. Als Teilnehmerin des Projekts Zukunftsjahr setze ich mich nun gemeinsam mit zwölf anderen jungen Erwachsenen mit diversen Themen auseinander und werde darin bestärkt, meinen ganz eigenen Weg zu gehen.
Sehr lange habe ich mich von Normen und Erwartungen der Gesellschaft einengen lassen und mich doch immer wieder gefragt, was genau wir hier eigentlich tun?
Das Gefühl der Trennung und Entfremdung von sich selbst, Anderen und der Erde scheint in den letzten Jahren ein immer größeres Ausmaß anzunehmen.
Und gleichzeitig gibt es Inseln wie diese hier, welche einen lichtvollen Impuls in die Welt senden, das Alte und Gewohnte beginnen aufzubrechen und es sich zu einer Aufgabe gemacht haben, Verbindung zu schaffen.
Der folgende Text ist im Anschluss diverser Zugfahrten entstanden.

Immer wieder merke ich, wie sehr ich der Menschheit Entschleunigung wünsche.
Das Erinnern daran, sich selbst und Anderen mit Achtsamkeit wirklich zu begegnen.
Lioba G.






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