Verantwortung

Geben und Nehmen stehen im Gleichgewicht. Jeder trägt Verantwortung für sich und die Gemeinschaft....

Vernetzen, Verknüpfen, Verbinden

Wallhecke-Unterschied

Immer mehr Menschen wird klarer dass wir alternative Ansätzen und Methoden zur Schaffung nachhaltiger Lebensstile brauchen, sei es in ökonomischer, sozialer oder ökologischer Sicht.

Wie würde eine solche Welt aussehen? Und was muss bedacht werden, um ökonomische, ökologische, kulturelle und soziale Systeme zu entwickeln die langfristig stabil sind?

Die Permakultur kann hierauf vielfältige Antworten geben, aber besser noch: Sie bietet uns allen eine Vielzahl an Gestaltungsprozessen und Analysemethoden, um Systeme so zu verändern und zu entwickeln, dass sich selbst erhaltende, organische Kreisläufe entstehen. Ursprünglich für die Landwirtschaft entwickelt, hat sie sich inzwischen zu einem Denkprinzip entwickelt, welches Brücken bildet über die Landwirtschaft hinweg zu Bereichen wie Hausbau, Energieversorgung, Landschaftsplanung bis hin zur Gestaltung sozialer Räume.

Das Ziel der Permakultur ist es, sich die Natur und die natürlichen Ökosysteme (z.B. den Wald) zum Vorbild zu nehmen, sie zu beobachten und von ihnen zu lernen, um ähnlich funktionierende Systeme für die Nutzung der menschlichen Bedürfnisse zu entwickeln. Die verschiedenen Elemente werden dabei so miteinander kombiniert, dass sich ein langfristig stabiles, widerstandsfähiges und zugleich produktives System entwickelt, welches zugleich Menschen, Tieren und Pflanzen Nahrung und Lebensraum bietet. Dabei spielen die Beziehungen zwischen den Bestandteilen des Systems eine grosse Rolle, da nur eine bewusste Gestaltung zum Aufbau produktiver Systeme führt. Wichtige Grundsätze bei der Planung sind, dass grundsätzlich ein Element mehrere Funktionen erfüllen sollte, sowie die gleiche Funktion von mehreren Elementen zur Verfügung gestellt wird.

DSCN3545Am Tempelhof versuchen wir in/mit verschiedenen Projekten die Permakultur ganz praktisch um- und einzusetzen. Die Beispiele reichen von kleinen Elementen wie Hügelbeeten über einen kleinen Waldgarten bis hin zu einer permakulturell orientierten Landwirtschaft wie auch dem sozialen Leben in Gemeinschaft.

Bei der direkten Ausarbeitung und Umsetzung der Projekte sind verschiedene Menschen beteiligt: Stefan Schwarzer, Mike Dütz, Michael Stang, Eva Schmid, Jonas Doerfler

In wachsender Zahl finden am Tempelhof Permakultur-Seminare zu verschiedenen Themen statt.

Termine 2019

 

Presseartikel

Buch »Die Humusrevolution. Wie wir den Boden heilen, das Klima retten und die Ernährungswende schaffen«, oekom-Verlag

Elemente einer Ressourcen aufbauende Landwirtschaft am Schloss Tempelhof

Guter Boden gegen die Klimakrise. Über die regenerative Agrikultur am Schloss Tempelhof

Präsentation: Permakultur-Planung für den landwirtschaftlichen Betrieb Schloss Tempelhof. Stefan Schwarzer. Symposium Aufbauende Landwirtschaft 2018

Präsentation: Aufbauende Landwirtschaft. Boden wieder gut machen. Stefan Schwarzer. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft“ 2018

Präsentation: 10.000 Jahre Landwirtschaft – ein kultur-geschichtlicher Blick zurück . Stefan Schwarzer. Symposium „Aufbauende Landwirtschaft 2017“

Aufbauend oder abbauend? – Begriffsklärung und Richtungsentscheid, zwischen industrieller, ökologischer und „Ressourcen aufbauender“ Landwirtschaft

„Kooperation der Klugen“ vonnöten (Südwest Presse, 31.01.2017)
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Schloss Tempelhof: Die Vielfalt des Ganzen (Südwest Presse, 9.1.2017)
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Am Tempelhof wird nach dem Prinzip der Permakultur gepflanzt und geerntet (Südwest Presse, 24.04.2015)
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