Warum es gerade (noch) keinen Newsletter gibt …

Liebe Menschen im Tempelhof-Umfeld,

ihr wartet vielleicht schon länger auf einen Newsletter von uns und fragt euch, warum wir so lange Schweigen?

Nach dem wir im Winter und Frühjahr in der Gemeinschaft zum Teil dichte und intensive Auseinandersetzungen zum allseits geliebten C-Thema geführt haben, sind wir im Moment in einem Schwebezustand. Wie geht es weiter? Was will werden? Was wollen wir als Gemeinschaft?

Es fühlt sich an wie mitten in einem Wir-Prozess: Die Chaos-Phase liegt hinter uns und Leere breitet sich aus. Was in der Leere an neuen Impulsen wachsen will, davon werden wir euch im nächsten Newsletter berichten. Danke für eure Geduld.

In der Zwischenzeit schon mal die Ankündigung für eine Veranstaltung die sich genau mit diesen Themen auseinandersetzt. Wir würden uns freuen, euch dazu bei uns begrüßen zu können!

Herzliche Grüße vom Tempelhof,

Euer Newsletter-Team,
Helene, MaLu und Ben

 


Zukunftswerkstatt 2021: Leben in Krisenzeiten.

Standhalten – Haltung zeigen – Wirksam werden.

Und während wir die Angst und den Schmerz dieses Moments durchleben, können Krisen auch das Beste in uns zum Vorschein bringen: Kreativität, Inspiration und Mitgefühl für uns selbst und andere. Dort liegt die Heimat der radikalen Hoffnung, einer Hoffnung, die bodenständig und dennoch entschlossen, hartnäckig und mitfühlend ist. Das ist genau das, was die Welt jetzt braucht.“ (Avaaz-Team)

Inmitten der multiplen Krisen, in denen sichtbar wird, dass das Entwicklungsparadigma der westlichen Welt nach rund 300 Jahren an seine Grenze gekommen ist, hat der große Wandel mit Corona eine Ausdrucksform hervorgebracht, die ganz unmittelbar in das Leben eines Jeden hineinwirkt. Unübersehbar, unüberfühlbar rückt befürchtete Zukunft in die Gegenwart vor. Als Folge der vorherrschenden politischen und medialen Haltung im Umgang mit der Pandemie befinden wir uns nun, im Herbst 2021, in einem offenen gesellschaftlichen Spaltungs- und Ausgrenzungsprozess quer durch die Bevölkerung, wie ihn die meisten von uns bisher noch nicht erlebt haben. Vorläufiger Gipfel: Ausschluss der Impfunwilligen vom öffentlichen Leben.

Unsere Herausforderung ist, den eigenen inneren und äußeren Weg zu finden, inmitten krisenhafter Zuspitzungen in unserer Gesellschaft, ohne die Möglichkeit, sich an Vorbildern oder bewährten Konzepten zu orientieren, mit sozialen Verwerfungen bis in Familien- und Freundeskreise hinein.

Was hilft uns, unserer inneren Wahrheit treu zu bleiben, wenn scheinbar die meisten anderen anders denken? Was sind mögliche Beiträge, Trennendes zu überwinden? Was trägt dazu bei, den langen Atem zu entwickeln, den wir brauchen werden? Wie interpretieren wir die gesellschaftlichen Dynamiken, die am Werke sind, um uns darin zurechtzufinden? Welche Annahmen über den Wandel geben unserem Tun Sinn? Wie kommen wir zu einem solidarischen Wir, in dem wir uns in Zeiten von Ungewissheit und existenziellen Bedrohungen beheimatet wissen? Wie werden wir „krisenfest“? Und wirksam für eine Zukunft, wie wir sie uns wünschen?

Dies ist ein Ausschnitt von Fragen, die Menschen aktuell bewegen und denen wir in der Zukunftswerkstatt Raum geben möchten. Dazu laden wir alle ein, die wie wir willens sind, die widriger werdenden Umstände zu nutzen, entschieden und unverdrossen für ein Leben in Verbundenheit einzutreten und dafür ihre Inspiration, Freude und „radikale Hoffnung“ zu nähren und zu stärken.

Impulsgeber: Martin Kirchner* (pioneersofchange.org), Christian Felber* (coronaaussoehnung.org), Patricia Marchart, (www.eine-andere-freiheit.com), Dr. Sophia Kumpmann (www.effektivundgelassen.de) u.a. (* angefragt)

Begleitung durch die Tage: Agnes Schuster, MarieLuise Stiefel und weitere Tempelhofer

Termin: 28.-31. Oktober 2021
Kosten: 100 – 300 Euro nach Selbsteinschätzung, zuzüglich Ü/V

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