Kooperation mit den Eltern ist der Grundtenor unserer Schule. Es braucht ihr grundlegendes Vertrauen in die Selbstlernkräfte ihres Kindes, auch dann, wenn das familiäre /soziale Umfeld skeptisch ist. Sie sollten ganz bewusst für ihr Kind eine andere Lernkultur wollen. Nur wenn im Elternhaus und in der Schule an einem Strang gezogen wird, entsteht für das Kind das entspannte Umfeld, das es braucht, um sich frei zu entfalten. Kinder, die zwei grundlegend verschiedenen Erziehungsprinzipien ausgesetzt sind, geraten in ein inneres Spannungsfeld, das ihrer Entwicklung nicht förderlich ist.

Eltern brauchen auch eine eigene Lernbereitschaft, die im Grunde eine Ver-Lern-Bereitschaft bedeutet, eine Auseinandersetzung mit den eigenen, in einer anderen Lern- und Erziehungskultur erworbenen Erfahrungs- und Verhaltensmustern. Sie brauchen die Bereitschaft zum intensiven Austausch mit den Lernbegleitern und den anderen Schuleltern. Es findet derzeit monatlich ein Schulelternkreis statt, daneben werden Einzelgespräche geführt. Von Eltern wird aktuell pro Woche eine Stunde Mitarbeit in der Schule erwartet (Wochenputz, Materialerstellung o. ä.).