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Wir versuchen die Fähigkeiten anderer und unsere eigenen anzuerkennen und mitzutragen. Wir...

Teil werden in der Gemeinschaft Tempelhof – geht das noch?

In unserer Frühjahrsklausur haben wir gemeinsam den Willen zu einer wachsenden größeren Gemeinschaft ausgedrückt. Für 2016 haben wir dann beschlossen, ca. zehn weitere Menschen in unsere Gemeinschaft aufzunehmen. Unabhängig davon wünschen wir uns eine stärkere Präsenz von jüngeren Menschen die zwischen 20 und 35 Jahre alt sind und laden diese herzlich ein mitzugestalten.

Nach Verabschiedung unseres Bebauungsplans gibt es nun vielfältige und freilassende Möglichkeiten uns hier baulich zu erweitern. Neben Wohnraum z.B. auch für experimentelles Bauen oder für Erweiterung des sozialen Dorfes (z.B. Pflegehaus, Hospiz und Heilhaus) und vor allem für ökologisch nachhaltige Betriebe die die bereits gemeinsam aufgebauten Synergien mit nutzen, erweitern und bereichern können. Sei es die Kantine, die freie Schule, die Produktion von eigenen Lebensmitteln u.v.m.

Und unsere Erfahrungen und auch die zahlreichen verbundenen Netzwerke, von denen wir Teil sind, teilen wir weiter gerne mit interessierten Menschen, die Teil einer Zukunftswerkstatt sein wollen.

 

Schritte und Möglichkeiten

Vorrangig gilt es für jeden Interessenten herauszufinden, ob ein Leben am Tempelhof oder generell in Gemeinschaft überhaupt in Frage kommt. Aus diesem Grund sollte vorab eine Phase des Kennenlernens durchlaufen werden, sei es als Gasthelfer, wo du mindestens eine Woche oder länger mitten in der Gemeinschaft lebst und in einem Projekt mitarbeitest oder durch den Besuch eines Kennenlern-Wochenendes. In diesem Seminar werden viele Einblicke und Informationen übermittelt, die auch für eigene Projekte sehr hilfreich sein können.

Im nächsten Jahr ist zudem ein Festival für Gemeinschaftsinteressierte geplant, das der Vernetzung und dem Austausch dienen soll. Hier können Gleichgesinnte gefunden werden, mit denen dann auch an anderen Orten selbst eine Gemeinschaft gegründet werden kann. Wir sind daran interessiert, solche Experimente zu unterstützen und bieten für Gruppen dieser Art gerne Seminare an oder beraten auf Anfrage individuell (gegen Energieausgleich).

Ein weiterer Schritt, um deine Gemeinschaftsfähigkeit und deine Motivation in Gemeinschaft zu leben, kennen zu lernen, sind unsere 7 bis 10-tägigen Gemeinschafts-Intensiv-Prozesse (GIP 1 und GIP 2). Hier werden Themen zur Persönlichkeitsentwicklung in Bezug auf Gemeinschaft (Distanz und Nähe, Macht und Ohnmacht, geben und nehmen usw.) erfahren, sowie Gruppenbildungen in ihren Prozessabläufen gemeinsam erlernt und erlebt.

Die externen Wir-Prozess-Wochenenden, die wir in regelmäßigen Abständen anbieten, ergänzen diese Prozesse durch ein im besten Fall mystisches Erlebnis in der Gruppe. Alle Seminare zusammen zeigen gut und real Gemeinschaft in all ihren Facetten auf.

Abgesehen von all diesen Möglichkeiten könntest du dich auch in der Nachbarschaft ansiedeln und eine Mischung aus individuellem Leben und Austausch mit der Tempelhof-Gemeinschaft anstreben.

Es gibt bereits Menschen, die in der Umgebung leben, mit uns mehr oder weniger intensiven Kontakt pflegen und bei bestimmten Projekten und Veranstaltungen mitwirken.

Wir würden uns freuen, viele Menschen, die ebenfalls an einem neuen Miteinander forschen, in unserem Umfeld zu wissen und so ein größeres Feld der Vernetzung in der Region aufzubauen.