Oekonomie

Ökonomische Transformation

Wir wollen, soweit möglich, solidarisch wirtschaften – für die Menschen. Wir sehen Arbeit als...

IMG_9244In der Landwirtschaft erzeugt ein Team von 12 fachkundigen Mitarbeitern zusammen mit 3 Lehrlingen Lebensmittel für das Dorf. Insgesamt 26 ha Grün- und Ackerland, arrondiert um das Dorf gelegen, werden biologisch bewirtschaftet. In der Gärtnerei werden über 50 Gemüsesorten und vielerlei Kräuter und in 3 großen Foilienhäusern angebaut. Mehrere Getreidesorten liefern das Mehl für Brot und Kuchen. Eine Ziegenherde von jetzt 60 Milchziegen, Hühner, 4 Schweine und Bienen bringen die Gemeinschaft in den Genuss von Milchprodukten, Fleisch, Eiern und Honig. Für die Versorgung mit Obst werden derzeit Streuobstwiesen in der Umgebung gepachtet.

Das Landwirtschaftsteam wird unterstützt von Helfern aus dem Dorf, die ihre ehrenamtlichen Gemeinschaftstunden in diesem Bereich machen, wöchentlich wechselnden Gasthelfern, Praktikanten und FÖJlern. Bei größeren Arbeitseinsätzen wie Heuernte und Möhrenernte wird die gesamte Gemeinschaft auf die Felder eingeladen.

Die Pflege unseres Bodens und die Pflege unserer Beziehungen muss Hand in Hand gehen. Wir möchten ein Bewusstsein für unsere Umgebung und unsere Nahrung kultivieren, in dem wir die Jahreszeiten feiern und Gemeinschaft wie Gäste dazu einladen ein Teil unseres Betriebsorganismus zu werden.

IMG_9615-(1)Eines unserer Herzensanliegen ist die Pflege unseres Bodens, unserer Lebensgrundlage. Dies muss jedoch Hand in Hand mit der Pflege unserer Beziehungen gehen. Wir möchten daher ein Bewusstsein für unsere Umgebung und unsere Nahrung kultivieren, indem wir die Jahreszeiten feiern und Gemeinschaft wie Gäste dazu einladen ein Teil unseres Betriebsorganismus zu werden.

Durch das Wirtschaften nach dem Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft, wollen wir eine größtmögliche Ernährungssouveränität am Tempelhof erreichen. Die Erzeugung unserer Lebensmittel und die Zubereitung in der Küche werden gemeinschaftlich finanziert und getragen.

Darüber hinaus versorgen wir den Landgasthof Walkmühle mit frischem Gemüse und im Frühjahr kaufen die regionalen GärtnerInnen gerne ihre Jungpflanzen bei uns.

Alle unsere eigenen Produkte und ein ausgewähltes biologisches Naturkostsortiment sind ausserdem auch im TempelHofLaden erhältlich.

Wir haben in den letzten fünf Jahren unser Land auf die biologische Bewirtschaftung umgestellt und sorgen mit Mulch, Kompost, Gründüngung und schonender Bearbeitung für ein lebendiges Bodenleben, das unsere Ernährung nachhaltig gewährleistet.